Ich bin Jahrgang 1973 und verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, und doch eng miteinander verwoben sind: die Pflege und das literarische Erzählen.

Geboren in Neuruppin in der Mark Brandenburg, heute in Berlin lebend, bringe ich eine vielseitige berufliche Vita mit. Als Krankenschwester kann ich meinen Texten nicht nur fachliche Tiefe verleihen, sondern meinen Romanen jene Authentizität geben, die fiktive Welten erst wirklich greifbar macht. Ich kennt die Branche von innen, weiß um ihre Licht- und Schattenseiten und versteht es, dieses Wissen in einen historischen Kontext zu übersetzen, die berühren und nachdenklich machen.
Ich absolvierte eine Autorinnen-Ausbildung am Institut für Kreatives Schreiben e.V. (IKS) in Berlin – ein bewusster Schritt, um ihr erzählerisches Handwerk auf ein solides Fundament zu stellen.
Historische Krimis mit pflegerischem Herzschlag
Ich schreibe Krimis, die in zwei faszinierenden und zugleich brisanten Epochen der deutschen Geschichte spielen: im Berlin der Kaiserzeit und in der DDR. Im Zentrum ihrer Romane stehen stets Krankenschwestern – Frauen, die im Spannungsfeld zwischen medizinischer Pflicht, gesellschaftlicher Erwartung und moralischer Zerrissenheit ihren Alltag bestehen müssen. Es sind keine idyllischen Rückblenden, sondern pralle, dunkle, authentische Lebenswelten, in denen Verbrechen und Gesundheitsversorgung sich auf unheimliche Weise berühren.
Meine Berufserfahrung fließt dabei nicht nur als Detailwissen in meine Texte ein – sie ist der Motor, der meine Erzählungen antreibt. Die Anfänge der pflegerischen Erwerbstätigkeit, die prekäre Gesundheitsversorgung vor und während des Ersten Weltkriegs, die Mechanismen von Gewalt und Mitwisserschaft in Diktaturen: Ich beleuchtet Themen, die historisch oft ausgeblendet werden, und gibt ihnen eine Stimme – die Stimme der Pflegenden.
Sie ist Mitglied der Mörderischen Schwestern e.V. und im Selfpublisher Verband e.V..

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Kontakt:
katte.rosch@posteo.de